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Bewerbung in Luftfahrt und Aerospace: Anschreiben & Lebenslauf

Bewerbung in Luftfahrt und Aerospace: Anschreiben-Muster, Lebenslauf-Schwerpunkte und Tipps für Hersteller, Zulieferer, Airlines und Raumfahrt.

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Kurz erklärt: Die Bewerbung in der Luftfahrt- und Aerospace-Branche ist technisch präzise, regulatorisch streng und häufig zweisprachig deutsch-englisch. OEMs wie Airbus (Hamburg-Finkenwerder, Bremen, Stade), MTU Aero Engines (München), Rolls-Royce Deutschland (Dahlewitz) und Triebwerkszulieferer verlangen CATIA-V5-Kenntnisse, FEM-Erfahrung oder DO-178C-Nachweise. Tier-1-Zulieferer wie Diehl Aviation, Liebherr Aerospace und Premium AEROTEC suchen Konstrukteure, Stress-Engineers und Composite-Spezialisten. Raumfahrtfirmen wie OHB, ArianeGroup und Tesat-Spacecom arbeiten projektgetrieben mit ESA-Bezug. Airlines (Lufthansa Group, Condor, DHL Aviation) und Flughafenbetreiber (Fraport, München Airport) decken Cockpit, Kabine, Ground Operations und Operations Control ab. Für Defence-Programme (Airbus Defence and Space, Boeing Defense Germany) wird häufig eine Sicherheitsüberprüfung (ÜP) vorausgesetzt. Anschreiben gehören in DIN 5008, Lebenslauf chronologisch rückwärts mit klarer Nennung von Normen (AS9100, Part 21J, Part 145) und Tools (DOORS, MSC Nastran, ANSYS).

Branchen-Landschaft: Wer in Deutschland in Luftfahrt und Aerospace arbeitet

Die deutsche Luftfahrt- und Aerospace-Branche ist räumlich konzentriert und stark vertaktet. Wer sich bewirbt, sollte den Standort und das Programm kennen, auf das er zielt - sonst wirkt das Anschreiben austauschbar.

OEMs und Endmontage

Airbus Commercial Aircraft ist der grösste Arbeitgeber. Die Standorte verteilen sich klar nach Programmen: Hamburg-Finkenwerder ist Endmontage A320-Familie und A350-Kabinen, Bremen ist Hochauftriebssysteme und A400M-Strukturbau, Stade ist CFK-Vertikalleitwerke, Donauwörth ist Airbus Helicopters. Airbus Defence and Space sitzt in Friedrichshafen, Bremen, Immenstaad und betreut Eurofighter, A400M und Satellitenprogramme. Boeing Defense Germany unterhält einen kleineren Standort und verstärkt sich rund um P-8A und Chinook.

Triebwerk und Antrieb

MTU Aero Engines in München ist der einzige deutsche OEM für zivile und militärische Triebwerke und Partner in Programmen wie GE9X und PW1100G. Rolls-Royce Deutschland entwickelt in Dahlewitz und fertigt in Oberursel. Wer in den Triebwerksbau will, sollte Werkstoffkunde, Thermodynamik und Strömungssimulation belegen können.

Tier-1-Zulieferer

Diehl Aviation (Frankfurt) liefert Kabinen-Interieur und Avionik, Liebherr Aerospace (Friedrichshafen, Lindenberg) entwickelt Flight-Control-Aktuatoren, Air-Management und Fahrwerke, Premium AEROTEC (Augsburg, Bremen, Nordenham, Varel) baut Rumpfsektionen für Airbus, Aerotec Peissenberg spezialisiert sich auf Triebwerkskomponenten. Die Tier-1-Welt ist tariflich an IG Metall gebunden und arbeitet eng mit den OEM-Programmen.

Raumfahrt

OHB (Bremen) ist Systemhaus für Satelliten, ArianeGroup (Bremen, Lampoldshausen, Ottobrunn) verantwortet Ariane 6 und militärische Trägersysteme, Tesat-Spacecom und Jena Optronik liefern Laserkommunikation und optische Sensorik, Airbus DS ist parallel im Satellitengeschäft aktiv. Raumfahrt ist projektgetrieben und ESA-finanziert - Bewerbungen sollten Projekt- und Konsortialerfahrung sichtbar machen.

Airlines, Flughäfen und MRO

Die Lufthansa Group (Lufthansa, Swiss, Eurowings, Austrian, Brussels) deckt das Spektrum von Cockpit über Kabine bis Operations Control ab. Condor, Sun Express, DHL Aviation, easyJet Deutschland, Ryanair und Tuifly ergänzen das Bild. Fraport (Frankfurt), München Airport, Hamburg Airport, Düsseldorf Airport, Stuttgart Airport und der Flughafen Berlin-Brandenburg sind grosse Arbeitgeber für Ground Operations, Sicherheit und Verwaltung. Im MRO-Bereich dominieren Lufthansa Technik (Hamburg, Frankfurt), MTU Maintenance und ST Aerospace.

Funktionsbereiche und gefragte Profile

Aerospace-Stellen sind sehr spezifisch ausgeschrieben. Pauschal-Anschreiben funktionieren nicht. Wer hier bewirbt, muss die Funktion verstehen und das eigene Profil daran ausrichten.

Engineering-Disziplinen

  • Konstruktion / Design Engineering: CATIA V5 oder V6 ist Standard, Siemens NX bei Triebwerksherstellern. PDM-Systeme wie Teamcenter oder Enovia werden vorausgesetzt.
  • Stress / Statik: FEM mit MSC Nastran, ANSYS Mechanical oder Hypersizer. Berichte nach EASA-CRI-Logik.
  • Aerodynamik / Flight Physics: CFD mit ANSYS Fluent, OpenFOAM, Star-CCM+. Windkanal-Erfahrung ist ein Plus.
  • Systems Engineering: Anforderungsmanagement mit DOORS oder IBM Engineering Lifecycle Management (ELM), Architektur nach ARP4754A.
  • Avionik-Software: Entwicklung nach DO-178C (Level A bis D), häufig in C oder Ada, Tooling wie LDRA oder VectorCAST.
  • Avionik-Hardware: DO-254 für komplexe Hardware, FPGA-Entwicklung in VHDL.
  • Composite Engineering: CFK-Auslegung, Autoklav-Prozesse, NDT-Methoden.
  • Manufacturing Engineering: Fertigungsplanung, AS9100-konforme Prozessdokumentation.
  • Quality / Airworthiness: Part 21J (Design Organisation), Part 145 (Maintenance Organisation), Part M (Continuing Airworthiness).
  • Supply Chain Aerospace: Long-Lead-Items, Obsolescence-Management, Export-Kontrolle (BAFA, ITAR).

Airline-Funktionen

  • Cockpit: ATPL, MCC, Type Rating. Lufthansa und Swiss haben eigene Verkehrsfliegerschulen.
  • Kabine: Flugbegleiter mit Cabin Crew Attestation, Sprachen.
  • Ground Operations: Loadcontrol, Ramp Agent, Dispatch.
  • Operations Control Center (OCC): Disponenten, Flugplanung, Crew Recovery.
  • Crew Planning: Schichtmodellierung nach FTL (Flight Time Limitations).
  • Pricing & Revenue Management: SQL, Sabre, Amadeus.

Anschreiben-Beispiel: Konstruktionsingenieur Strukturbau bei Airbus Bremen

Das folgende Beispiel folgt DIN 5008 und ist auf eine Stelle als Konstruktionsingenieur Strukturbau für die A350-Hochauftriebssysteme am Standort Bremen zugeschnitten.

Lena Schreiber
Pappelallee 14
28215 Bremen
lena.schreiber@example.de
0151 23456789

Airbus Operations GmbH
Recruiting Bremen
Airbus-Allee 1
28199 Bremen

Bremen, 17. Mai 2026

Bewerbung als Konstruktionsingenieur Strukturbau (m/w/d)
Referenz JR10089234 - Hochauftriebssysteme A350, Standort Bremen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die A350-Hochauftriebssysteme sind für mich kein abstraktes Programm,
sondern der Grund, warum ich nach meinem Maschinenbau-Master an der
Universität Stuttgart gezielt nach Bremen schaue. Ihre Stellenausschreibung
beschreibt die Weiterentwicklung der Flap-Track-Beams genau im Schnittfeld,
auf das ich mich in den letzten drei Jahren spezialisiert habe.

Aktuell arbeite ich bei einem Tier-1-Zulieferer in Süddeutschland an
metallischen Primärstrukturen für die A320neo-Familie. Ich konstruiere
mit CATIA V5 in der gespiegelten Airbus-Methodologie (M-Datasets,
KBE-Macros), erstelle Stress-Briefings für unsere FEM-Kollegen in
MSC Nastran und betreue Änderungsanträge bis zum Part-21J-Compliance-
Statement. In meinem aktuellen Projekt habe ich eine Gewichtsreduktion
von 4,5 Prozent an einer Rib-Baugruppe verantwortet, die nach Concession-
Prozess in Serie ging.

Was mich für die ausgeschriebene Position qualifiziert: Erfahrung mit
DMU-Reviews in 3DEXPERIENCE, sicherer Umgang mit ABD0100 und Airbus-
Designhandbüchern, fliessendes Englisch für tägliche Calls mit Toulouse
und Filton sowie ein abgeschlossenes Six-Sigma-Green-Belt-Training.
Mein Wechsel nach Bremen ist privat motiviert und mittelfristig geplant.

Ich freue mich auf ein Gespräch und stehe ab dem 1. August 2026 zur
Verfügung. Mein Wunschgehalt liegt im IG-Metall-Tarif bei 72.000 Euro.

Mit freundlichen Grüssen

Lena Schreiber

Das Anschreiben nennt eine konkrete Referenznummer, beschreibt die exakte Komponente (Flap-Track-Beams), zeigt Tool-Beherrschung (CATIA V5, MSC Nastran) und nennt einen messbaren Erfolg (4,5 Prozent Gewichtsreduktion). Genau diese Konkretheit erwarten Aerospace-Recruiter.

Lebenslauf-Schwerpunkte für Aerospace-Bewerbungen

Der Lebenslauf in der Luftfahrt ist chronologisch rückwärts, maximal zwei Seiten und legt den Fokus auf Programme, Normen und Tools. Was unbedingt rein muss:

Programme und Plattformen

  • Zivil: A320-Familie, A330neo, A350, A220, Boeing 737 MAX, 787, 777X.
  • Militär: Eurofighter, A400M, P-8A, F-35 (Sondergenehmigung), Tornado-Nachfolge.
  • Helikopter: H145, H160, NH90, Tiger, CH-47F.
  • Raumfahrt: Ariane 6, Galileo, Copernicus, MTG, SAR-Lupe-Nachfolge.

Normen, die du beherrschst

  • AS9100 (Qualitätsmanagement)
  • EN 9100 (europäische Adaption)
  • Part 21 J/G (Design und Production Organisation)
  • Part 145 (MRO-Betrieb)
  • Part M (Continuing Airworthiness)
  • DO-178C, DO-254, DO-160
  • ARP4754A, ARP4761
  • ECSS für Raumfahrt

Tools und Methoden

  • CAD: CATIA V5, CATIA V6 / 3DEXPERIENCE, Siemens NX, Creo.
  • PDM: Enovia, Teamcenter, Windchill.
  • FEM: MSC Nastran, Patran, ANSYS Mechanical, Hypersizer, Abaqus.
  • CFD: ANSYS Fluent, Star-CCM+, OpenFOAM, TAU (DLR).
  • Anforderungsmanagement: IBM DOORS, ELM, Polarion.
  • Programmiersprachen: C, C++, Ada, Python, MATLAB / Simulink.
  • Tests: LDRA, VectorCAST, Reactis.

Soft Skills, die wirklich zählen

  • Englisch verhandlungssicher (B2 ist Mindeststandard, C1 üblich).
  • Erfahrung in internationalen Teams (Hamburg-Toulouse-Filton-Madrid-Achse).
  • Vertrautheit mit Stage-Gate- und V-Modell-Prozessen.
  • Reisebereitschaft (Werksbesuche bei Zulieferern, Toulouse-Trips).

Regulatorik, Defence-Clearance und Sicherheitsüberprüfung

Wer in der Luftfahrt arbeitet, bewegt sich in einem regulierten Umfeld. Die EASA zertifiziert Designorganisationen nach Part 21J, Produktionsorganisationen nach Part 21G und MRO-Betriebe nach Part 145. Für Engineering-Stellen wird Vertrautheit mit dem Type Certificate und mit Service Bulletins erwartet. In Stellenausschreibungen tauchen häufig Begriffe auf wie "CRI handling", "compliance demonstration", "CS-25 / CS-23 / CS-E knowledge" oder "MOC familiarity".

Im Defence-Bereich (Airbus Defence and Space, Boeing Defense Germany, Hensoldt, Diehl Defence-Sparten, MBDA) wird häufig eine Sicherheitsüberprüfung (ÜP1, ÜP2, ÜP3) nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz vorausgesetzt. Das bedeutet konkret: deutsche Staatsangehörigkeit ist häufig zwingend, ein lückenloser Lebenslauf ohne ungeklärte Auslandsaufenthalte hilft, und die Prüfung selbst dauert je nach Stufe drei bis zwölf Monate. Wer eine ÜP bereits absolviert hat (zum Beispiel aus Wehrdienst oder vorigem Job), sollte das im Lebenslauf vermerken: "Sicherheitsüberprüfung ÜP2 gültig bis MM/JJJJ".

Für Export-relevante Tätigkeiten (BAFA, EU-Dual-Use-Verordnung, US-ITAR) wird ein sauberer Compliance-Hintergrund erwartet. Bei Stellen mit US-Bezug (Boeing, Rolls-Royce, GE-Programme) kann eine TAA / ITAR-Erklärung verlangt werden.

Tarif, Gehalt und Auswahlverfahren

Tarif

Airbus, MTU, Diehl, Premium AEROTEC und Liebherr sind tariflich an IG Metall gebunden (häufig der Tarif Nordverbund Niedersachsen-Bremen-Hamburg oder Bayern). Lufthansa, Swiss und Austrian haben eigene Konzerntarife mit Cockpit-, Kabinen- und Bodentarif. Condor und Eurowings haben gesonderte Haustarife.

Gehälter (brutto Jahresgehalt, Vollzeit)

  • Berufseinsteiger Ingenieur (Tarif IG Metall): 55.000 bis 65.000 Euro.
  • Senior Engineer mit fünf bis acht Jahren Erfahrung: 75.000 bis 95.000 Euro.
  • Projektleitung / Group Leader: 100.000 bis 130.000 Euro.
  • Pilot ATPL First Officer (Lufthansa Group nach Probezeit): 75.000 bis 95.000 Euro.
  • Captain Langstrecke: 130.000 bis 180.000 Euro plus Stellenzulagen.
  • Flugbegleiter (Einstieg Lufthansa): 25.000 bis 32.000 Euro plus Schichtzulagen.
  • Fluggerätmechaniker / Industriemechaniker MRO: 38.000 bis 52.000 Euro.

Auswahlverfahren

OEMs und Tier-1-Zulieferer arbeiten mit klassischem Mehrstufenprozess: Online-Bewerbung im SuccessFactors- oder Workday-Portal, fachliches Interview (häufig auf Englisch), Case oder Coding-Aufgabe, abschliessendes Panel mit HR und Fachbereich. Bei Airbus dauert der Prozess vier bis acht Wochen, bei MTU ähnlich. Airlines nutzen für Cockpit-Bewerbungen das DLR-Auswahlverfahren (Hamburg) mit psychologischer Eignungsdiagnostik. Für Kabine gibt es Assessment-Center mit Rollenspielen und Englisch-Check.

Bewerbung als Quereinsteiger oder aus angrenzenden Branchen

Aerospace ist offener für Quereinstieg, als der Ruf vermuten lässt - vor allem aus dem Automobilbereich und dem klassischen Maschinenbau. Wer als Konstrukteur aus dem Karosseriebau kommt, bringt CATIA-Kenntnisse und Erfahrung mit Lieferanten-Steuerung mit - beides ist übertragbar. Wirtschaftsingenieure sind im Supply-Chain-Bereich und im Programm-Management stark gefragt. Fachinformatiker finden Stellen in der IT-Infrastruktur grosser OEMs sowie in der Avionik-Tool-Entwicklung. Industriemechaniker sind in MRO-Betrieben wie Lufthansa Technik sehr gefragt - hier ist häufig eine Zusatzqualifikation zum Fluggerätmechaniker oder eine Part-66-Lizenz der nächste Schritt.

Wichtig im Quereinstiegs-Anschreiben: erkläre, warum du wechselst, welche Übertragbarkeit du siehst, und wie du dich auf die Aerospace-Normen einarbeitest. Pauschale "Ich begeistere mich für Luftfahrt"-Sätze sind tabu. Besser: "Im Karosseriebau habe ich drei Jahre CATIA-Konstruktion an CFK-Komponenten verantwortet. Die Übertragung auf Primärstruktur-Bauteile nach Part 21J ist für mich der logische nächste Schritt."

Häufige Fragen

Brauche ich für eine Bewerbung bei Airbus zwingend Englisch?

Ja. Englisch ist die Arbeitssprache in fast allen Engineering-Programmen, weil Airbus standortübergreifend (Hamburg, Toulouse, Filton, Madrid, Bremen) arbeitet. Mindestens B2 ist nötig, C1 ist Standard für Engineering-Stellen mit täglichen Telcos. Anschreiben können in der Regel auf Deutsch eingereicht werden, der Lebenslauf wird häufig zusätzlich auf Englisch verlangt.

Wie wichtig ist eine Sicherheitsüberprüfung (ÜP) für Defence-Stellen?

Für viele Stellen bei Airbus Defence and Space, MBDA, Hensoldt und Boeing Defense Germany ist eine ÜP zwingend. Wer noch keine hat, kann sich trotzdem bewerben - die Prüfung wird dann durch den Arbeitgeber eingeleitet. Wichtig: deutsche Staatsangehörigkeit ist häufig Voraussetzung, ein lückenloser Lebenslauf ohne unerklärte Auslandsaufenthalte erleichtert den Prozess.

Kann ich aus der Automobilindustrie in die Luftfahrt wechseln?

Ja, und der Wechsel funktioniert in beide Richtungen. Übertragbar sind CATIA-V5-Kenntnisse, FEM-Erfahrung, Lieferantensteuerung, Stage-Gate-Prozesse und Six Sigma. Du musst dich aber in Aerospace-Normen einarbeiten (AS9100, Part 21J, DO-178C). Im Anschreiben solltest du den Bezug zu konkreten Programmen herstellen und nicht abstrakt von "Begeisterung für Luftfahrt" sprechen.

Was verdient ein Pilot bei der Lufthansa Group im Vergleich zu Condor oder Ryanair?

Lufthansa-Konzerntarif: First Officer nach Probezeit etwa 75.000 bis 95.000 Euro, Captain Langstrecke 130.000 bis 180.000 Euro plus Zulagen. Condor und Eurowings liegen darunter, Ryanair zahlt häufig Pay-per-Flight ohne Grundgehalt und ist deutlich niedriger. Quereinsteiger mit ATPL aus dem Ausland müssen häufig EASA-Lizenzkonvertierung und Type Rating selbst finanzieren oder durch den Arbeitgeber vorfinanzieren lassen.

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